Lieder aus Terezin/Theresienstadt

 

Programm:

19:00 Uhr Eröffnung

19:30 Uhr Vortrag „Zwangsarbeit und Endzeitverbrechen beim Südostwall“ von Dr.   Brettl/erinnern.at

20:00 Lieder aus Terezin/Theresienstadt

Es sind Lieder, die vom Leben und vom Leid im Ghetto singen, das Wiedersehen mit geliebten Menschen oder Erinnerungen an das Leben ‚davor‘ und ‚draußen‘ beschwören, jiddische Volkslieder und Wiegenlieder für das eigene Kind, aber auch solche, die etwas wie Normalität und Fröhlichkeit hervorzaubern – Lieder, die in unterschiedlichster Weise vom Willen zeugen, dem System der Entmenschlichung und dem Wissen um das, was bevorsteht, die Würde des eigenen Menschseins entgegenzusetzen.

Sie stammen von einer Komponistin und drei Komponisten unterschiedlicher Stilrichtungen, die vom Naziregime nach Theresienstadt deportiert wurden und später in Auschwitz-Birkenau ermordet wurden: Viktor Ullmann, Pavel Haas, Ilse Weber, Adolf Strauß.

Die Interpretinnen: Die Sopranistin Reinet Behncke stammt aus Südafrika, die Pianistin Anna An aus Russland. Beide haben an einer Reihe von Musikfestivals und Meisterklassen mitgewirkt und bei internationalen Wettbewerben namhafte Preise gewonnen. Als Duo wurden sie mit den Liedern aus Theresienstadt Preisträgerinnen beim Fidelio-Wettbewerb 2017. Sie präsentieren ihr Programm, um die Erinnerung an das, was in Theresienstadt und den anderen Konzentrationslagern geschah wach und das Schaffen dieser bedeutenden KomponistInnen lebendig zu halten.